wer hat´s GEDACHT, GESAGT, GESCHRIEBEN? – Zitiertechniken

grundsätzlich gibt es zwei varianten
von zitiert techniken
ich weise sie hier auch bereits darauf
hin dass es zwischen und innerhalb
dieser beiden zitiert schulen auch
varianten und unterhalten gibt
sie werden hier nur mit den beiden
grundsätzlichen großen schulen
vertraut gemacht
zunächst einmal die traditionelle
zitiert technik oder auch fusionen modus
und auf der anderen seite die
amerikanische zitiert technik oder auch
harvard situation genannt
widmen wir uns zunächst der
traditionellen sieht ihr technik also
den fußnoten modus am ende des zitates
wird eine hochgestellte nummer
eingetrübt
die quellenangabe erfolgt mittels eines
kurs belegt unter wiederholung der
hochgestellten nummer in einer fußnote
der kurz beleg beginnt immer mit einem
großbuchstaben und endet immer mit
einem punkt
der voll belegt erfolgt im
literaturverzeichnis dabei müssen sie
sicherstellen dass der kurs belegt aus
der fußnote auf eindeutig in der
literatur verzeichnis wiederzufinden ist
bei einem direkten zitat wird im kurs
belegt in der fußnote 1 vl also
vergleiche vorangestellt kommen wir nun
zu konkreten beispielen des belegs bei
der monografie kann das folgendermaßen
aussehen
mein satz beginnt neben der weberei
wurde auch die wirken zunehmend
mechanisiert auch die wirke rey jetzt
beginnt das zitat befasste sich mit
flächen gebilden aus garnen und es sind
hierfür vielleicht alle verfügbaren
materialien zur verwendung kommen und so
weiter und so fort zitat ende
punkt hier folgt nun der belebten und
zwar das neunte zitat dass ich mit einer
fußnote belege hoch gestellt und am
seitenende findet man unter dem strich
wieder unter der hochgestellten 9 den
hinweis darauf dass schade richard das
geschrieben hat in seinem werk die
bäckerei und der wirkt maschinenbau in
einer schrift der hauptversammlung von
1898 in chemnitz und der hinweis auf die
konkrete seitenzahl beziehungsweise
folgende und es endet mit einem punkt
schauen wir uns noch einen zu einem
artikel aus einer zeitschrift an der
satz mein satz beginnt mit dem sich
verschärfenden armutsproblem der
arbeiterschaft entstand ein großes
widerstands potenzial im proletariat
jetzt das zitat dessen politisch soziale
explorations kraft besonders während
der märz revolution schon erkennbar
geworden
punkt und zitat ende wir haben die 34
fußnote und die findet sich unten
wieder und der hinweis darauf dass
wirklich engelhardt diesen artikel in
einer zeitschrift geschrieben hat der
artikel lautet verschmelzung der
interessen statt unsinniger konflikte
zwischen kapital und arbeit zur konflikt
prophylaxe im früh industriellen
betrieb das erste industrial partnership
experimenten deutschland 18 67 60 18 73
dieser artikel ist erschienen in der
zeitschrift archiv für soziale
geschichte im wald 21 im jahre 1981 und
der teil satz zitiert habe stammt aus
der seite und am ende ein punkt kommen
wir nun zu beispielen für indirekte
zitate auch hier zunächst ein beleg zu
einer monografie
mein satz lautet derzeit vom von 1871
bis 1914 wird allgemein als die phase
der industrialisierung als zweite
industrielle revolution bezeichnet die
sich an die frühe industrialisierung
anschluss diesen gedanken habe ich
entnommen aus einem anderen werk und
darauf weisen über die fußnote 05
vergleich uhlmann wolfgang dessen buch
heißt chemnitzer unternehmer während
der frühen industrialisierung 1800 bis
1871 veröffentlichungen des
sächsischen wirtschaft ergibt sich 2010
punkt ein weiteres beispiel hier aus
einem aufsatz aus einem sammeltag auch
hier habe ich den inhalt paraphrasieren
als man in direktes zitat wiedergegeben
becker hatte seine 1859 gegründete werk
werkstatt zur fabrik entwickelt der satz
geht weiter aber mein beleg bezieht sich
auf diese information wann die werkstatt
zur fabrik weil die werkstätte sich zur
fabrik entwickelte gegründet wurde
daher taucht die fußnote mitten im satz
auf mit dem hinweis wieder zu
uhlmann wolfgang der in dem fall einen
aufsatz geschrieben hat reinecker julius
eduard und zwar in der zeitschrift neue
deutsche biografie herausgegeben von der
historischen kommission bei der
bayerischen akademie der wissenschaften
es ist im 21ten band erschienen bei
körpers und wolfs in berlin 2003 und
diese
konkrete informationen ist zu finden auf
der seite 349 hier noch ein beleg zu
einer internetveröffentlichung im
einsatz
im gegensatz zu vielen anderen sozialen
unruhen sticht der leber aufstand von
1944 durch sein breites publizistisches
echo hervor
zu diesem weber aufstand habe ich auf
der seite des turicum net einen
entsprechenden auf satz gefunden den ich
unter der fußnote 45 belege also alles
ein indirektes zitat ist beginne ich mit
vergleiche 0 martin dessen aufsatz
während aufstand heißt er stammt aus
einem lexikon zur restauration und
vormärz deutsche geschichte 18.15 bis
1848 und wurde herausgegeben von andreas
hoffmann
er ist jetzt zu finden bei historikern
at daran anschließend folgt die
konkrete url adresse und dahinter in
klammern der hinweis wann ich das letzte
mal auf diesen artikel zurückgriffen
habe und kenntlich zu machen
bis zu welchem zeitpunkt dieser artikel
ganz sicher im netz verfügbar gewesen
ist
manchmal ist es üblich beim ersten
zitat eines bestimmten werkes nicht per
kurz beleg vorzugehen sondern hier den
sogenannten landen willig einzuführen
indem ich den kompletten
bibliographischen hinweisgeber das
heißt statt vergleiche und christian
von aufstand der leber die revolte von
1844 und ihr aufstieg zum mythos von
1997 seit 37
kann ich aufschreiben vergleichen runder
bauch stand der weber seite 79 ich habe
also schon einmal beim zitat nummer 24
oder beim beleg nummern 24 das gesamte
werk wieder gegeben
das heißt es ist deutlich auffindbar
für die leser oder den leser und kann
dann im verlauf meines textes hierbei
beleg 58 nur noch den kurz beleg
verwenden da ich bereits ausreichend auf
das werk an sich aufmerksam gemacht
haben
unter beziehungsweise über zitieren
zu den ich zitate können ihn
nachprüfbarkeit des diskutierten
erschweren
das heißt die zusammenhänge in die sie
ihre gedanken stellen werden nicht
ausreichend deutlich zu viele zitate
halten den fluss diskussionen unnötig
auf und überfrachten die arbeit
zudem bleibt schnell der eindruck dass
die selber gar nicht genügend zu sagen
haben und deswegen auf die gedanken
anderer zu vier zurückgreifen mussten
das genaue maß der zitate finden
das ist die kunst zitate sollen das
wesentliche auf den punkt bringen aber
nicht ihre eigenen überlegungen
ersetzen
jetzt wissen sie wie es geht und können
mit ihren eigenen und den gedanken
anderer souverän umgehen
sie haben die antwort darauf wie sie es
machen mit dem was die ein gedachter der
andere gesagt und wieder andere bestehen
haben