Der 1. Weltkrieg – August bis September 1914 – Teil 2: Fehler und Fazit

gerade während der ersten Monate des
ersten Weltkriegs bemerkte man
unzählige Fehler und
Fehleinschätzungen auf beiden Seiten
diese Retter können einerseits
Frankreich führten aber auch zum vier
Jahre währenden Stellungskrieg
vor allem die deutsche Führung machte
einige fatale Fehler
so Schloss man im schliefen Plan die
Möglichkeit völlig aus
dass Russland seine Truppen schnell
mobilisieren könnte
doch genau das passierte im August und
September 1914
russische Truppen marschierten in
Ostpreußen ein
und man musste Kräfte aus Frankreich
abziehen
aber auch im Westen funktionierte der
Plan nicht Moltke hatte den rechten
offensiven Flügel abgeschwächt und
machte es den deutschen Truppen dadurch
noch schwerer in der Offensive zu
bleiben
die schlechte Kommunikation zum
Hauptquartier Tat ihr übriges es
dauerte manchmal 24 Stunden bis eine
Nachricht von der Front im Hauptquartier
in Luxemburg ankam
damit gab es keine Möglichkeit schnell
zu reagieren
der größte Fehler aber war die Abkehr
vom schliefen Plan
als klug von Paris abtrete handelte er
gegen die Vorgabe
aber Molz gesegnete diese Bewegung im
Nachhinein ab
dadurch erst gab man der sechsten Armee
eine Möglichkeit die Flanken
anzugreifen
nicht nur Deutschland machte fatale
Fehler
auch die Rundschau und schätzte viele
Situationen falsch ein
so unterschätzte man bis zum
fünfundzwanzigsten August den deutschen
Angriff aus Belgien völlig
und Griff hauptsächlich im Elsass an
man glaubte einfach nicht dass sich die
deutschen Truppen so schnell vorwärts
bewegen konnten
dem Marsch Leistung der deutschen
Truppen im September 1914
sollten erst im zweiten Weltkrieg durch
die Motorisierung wieder übertroffen
werden
als nun der echte deutsche Heeres
Flügel die französische Armee
attackierte zeigte sich ein weiterer
Fehler in der Armee man hatte die Truppe
nur auf Offensive getrennt der Rückzug
war nie ausreichend geübt worden daher
war es für die Armee Führer sehr
schwer ihre Truppen zusammenzuhalten
aber auch die Zusammenarbeit zwischen
England und Frankreich war nicht gerade
erfolgreich
es gab kein Oberkommando
Joffe musste die Engländer jedes mal um
ihre Teilnahme an Operationen bitten
er konnte sie nur schwer in die
französische Linie einbinden
die operativen Fehler verdammten beide
Seiten zu einem vier Jahre währenden
Stellungskrieg
viele Fehler unierten von den völlig
veralteten Strategien und Annahmen auf
beiden Seiten her
so überschätzten beide Seiten die
Wirksamkeit von Festungen
aber bei Lüttich zeigte sich die
unheimliche Wirkung der neuen Belagerung
SCA Schütze
der als uneinnehmbar geltende
Festungskirche unglücklich fiel nach
dem Einsatz der dicken Berta innerhalb
von wenigen Tagen
gleichzeitig ignorierte man aber die
Verteidigungsmöglichkeiten im Feld
durch das neu eingeführte
Maschinengewehr
damit war es dem Verteidiger erstmals
möglich effektiv Kavallerie Angriffe
zurückzuschlagen
Frontalangriffe waren dadurch zum
Scheitern verurteilt
dieser Defensive Vorteil führte
schließlich zum Stellungskrieg
keine Seite hatte dies im Vorfeld des
Krieges bedacht
obwohl bereits der russische APA Mischa
Krieg von 1950 ein Stellungskrieg war
die ersten Monate des ersten Weltkriegs
kann man als Schicksals Monate
bezeichnen
nach dem Scheitern der Offensive im
Westen konnte das deutsche Reich seine
Niederlagen nur noch hinauszögern ein
Sieg war unmöglich geworden
drei entscheidende Schlachten zeigten
bereits wieder Krieg ausgehen würde
österreich unterlag Russland in der
Schlacht bei Lemberg Russland unterlag
Deutschland in der Schlacht bei
Tannenberg
Deutschland aber unterlag Franzosen und
Briten in der Schlacht an der Marne
so wie auch 1918 der Krieg enden sollte
doch bis dorthin waren es noch vier
schwere Jahre
die die Welt für immer verändern
sollte