Demografie-Werkstattgespräch in Nürnberg

heute bin ich auf den demografie
werkstattgesprächen in nürnberg hier
diskutieren forscher mit menschen der
älteren generation darüber wie man ein
leben lang selbst bestimmt leben und
teilhaben kann und was man dafür
braucht
das ist natürlich sehr schwierig zu
sagen
manche leute führen sie mit 50 schon
alt manche leute führen sie mit 70 noch
sehr jung um mal einen schnitt zu machen
würde sagen so ab 60 65
gehört man schon zur älteren
generation die einen sind 80 und fühlen
sich überhaupt noch nicht zugehörig
die anderen sind noch nicht 60 und
fühlen sich zugehörig
ich glaube das ist ein bisschen
individuelle empfindung sache wenn man
sich so viel und fühlen sie sich so im
moment noch nicht etwas ist hier schwer
zu sagen
im grunde genommen altern wir von der
ersten lebensstunden im allgemeinen
zählt man zum alter wenn man die
altersgrenze erreicht wenn man in den
ruhestand kommt aber ruhestand ist ein
schrecklicher ausdruck schlimme ist nur
noch ruhe lasse gute nacht
also mit anderen worten wenn man die
berufstätigkeit die offizielle
berufstätigkeit aufgegeben hat
zuverlässigkeit gewissenhaftigkeit
pünktlichkeit sind eifrig kümmert sich
um die enkel ein dingen ist es so dass
durch die totale gute gesundheitliche
versorgung ist möglich es älter zu
werden
das war früher nicht der fall also
heute kann man wenn man einigermaßen
hilfe in ärztlicher betreuung ist und
eine gesunde ernährung hat doch
ziemlich alt werden im vergleich zu
früher sind kommunikativ sozial
gebunden engagieren sich sehr stark
eine große frage ist ja immer wie
können wir den verkehr so organisieren
und sicher gestalten dass alle
generationen im verkehr sicher sind sehr
viel tun wir für die jüngeren kinder
jugendliche aber eben es gibt auch sehr
viele fragen für ältere menschen die
da eine rolle spielen denn auch ältere
menschen wollen sicher im verkehr
teilhaben und da werden oft die konzepte
nicht ganz durchdacht und wir wollen
dazu beitragen dass man die konzepte
verbessert es geht also nicht nur im
auto fahren es geht wirklich auch um
fragen des radfahrens dass der teilnahme
als fußgänger auch der teilnahme über
öffentlichen nahverkehrs mit auch wie
man diese dinge aneinander ketten kann
so dass eben auch vom autofahren zum
fußgänger alles auch ein bisschen so
gestaltet ist dass diese übergänge
jeweils gestaltet sind
wichtig ist natürlich auch die
körperliche aktivität weil wir aus
vielen studien jetzt wissen dass
körperliche aktivität eben auch für
die geistige leistungsfähigkeit
entscheiden
es ist so dass wir gerade in einer
kleinen empirischen studie untersucht
haben wie man gerade im web 2.0
anwendungen mit älteren erwachsenen
einsetzen kann und was wir in den
ergebnissen sehen ist eigentlich ganz
interessant also es gibt diese
aufgeschlossenheit ja schon also obwohl
man in den in den datennetzen ef und die
online-studie eigentlich keine große
verbreitung dieser unterschiedlichen
medien findet aber auch eine gewisse
skepsis und vor allem skepsis gegenüber
der datensicherheit also sind die daten
nicht der preis gebe sicher das netz ist
aber auch gegen ein bisschen so
gegenüber ja wenn wir jetzt diese
plattform haben dann braucht er keinen
sozialen kontakt mehr also was die
menschen ganz explizit wünschen ist ja
technische unterstützung auch diese web
2 0-angebote e-mail telefon man kann es
ja auf alles übertragen
aber sie wollen auf keinen fall dass das
den sozialen kontakt oder die soziale
einbindung unterstützen
das was für mich wichtig ist also nicht
zur unterhaltung sondern rein zum
eigennutz
wenn ich irgendetwas suche zu erreichen
oder so dicht an buche da bin ich
unterwegs mache ich sehr viel und habe
die letzten reisen also praktisch alle
über das internet gebucht oder auch
ersatzteilbeschaffung für das haus wenn
man selber etwas braucht oder so da bin
ich im internet tätig oder bin ich eben
ein produktsuche dann vergleiche ich und
schaue im internet nach wo es am
günstigsten und dann schlage ich zu
heute habe ich viel darüber erfahren
wie die ältere generation sich selbst
wahrnimmt und was ihr wichtig ist ich
habe gesehen dass es schwierigkeiten
gibt mit denen die senioren konfrontiert
werden zum beispiel körperliche
einschränkungen und technische probleme
bei den demografie werkstattgesprächen
werden diese probleme berücksichtigt
und in die forschungsarbeit integriert
und wie denken sie darüber
diskutieren sie mit auf unserer
internetseite vielen dank und bis bald